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Historie

Vorstellung der Königsträßer-Kompanie

Die Königsträßer-Kompanie, eine der vier Gründungskompanien des PBSV, zeichnet sich aus durch ein pulsierendes Kompanieleben. Vorangestellt seien Kurzporträts der wichtigsten Gruppierungen:

  

Der Unteroffiziersvereinigung, Rückgrat der Kompanie, gehören rund 120 Unteroffiziere, Sergeanten und Offiziere an. Ohne sie liefe gar nichts! Besonders mitgliederstark sind die Schieß- und die Jungschützen-Abteilung; beide führen zahlreiche Veranstaltungen gemeinsam und sehr erfolgreich durch. Die meisten der aktiven Offiziere im heutigen Kompanievorstand haben über diese Abteilungen zum Schützenwesen gefunden. Eine wichtige Gruppierung sind auch die Seniorinnen und Senioren, die eine besondere Unterstützung durch die Kompanie erfahren.

Die Königsträßer werden oft als die sangesfreudigste Kompanie des PBSV bezeichnet. 

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Dies erklärt sich dadurch, dass es eine Vielzahl von Kompanieliedern gibt, die auch außerhalb des Kompanielebens gesungen werden, zum Beispiel „Die Müllerin", „Der Königsträßer-Marsch" und „Die Vogelwiese". 


Das Jahrhundertbauwerk

Die alte Baude beim Schützenfest 2003

Neben den Aktivitäten, die sich jedes Jahr wiederholen, wie beispielsweise der Herrenabend, die Kompanieversammlung, das Schützenfest und das Oktoberfest, um nur einige der rund 40 Veranstaltungen pro Jahr zu nennen, gibt es auch Ereignisse, die wesentlich seltener und für eine Generation oft einmalig sind. 

Ein solches Ereignis erlebten die Königsträßer in den Jahren 2003/04 mit dem Neubau der Baude auf dem Schützenplatz. Als klar war, dass das alte Bauwerk aus den 50er Jahren nicht mehr zu renovieren war, musste das „Jahrhundertbauwerk" in Angriff genommen werden.

Doch das ist leichter gesagt als getan. Fragen wie „Was kostet das?", „Wie viel Eigenleistung können wir erbringen?" und „Wer unterstützt uns?" kamen hoch, konnten letztlich aber allesamt zufrieden stellend beantwortet werden. 

Nachdem von den Mitgliedern die erforderlichen Gelder von rund 170.000,- € aufgebracht waren, wurde unmittelbar nach dem Schützenfest 2003 mit dem Abriss der alten Baude begonnen und damit der Startschuss für das neue Bauwerk gegeben.

Als dann am 10. Oktober 2004 die Einweihung gefeiert werden konnte, hatten die Königsträßer 14 Monate harter Arbeit hinter sich. So wurden über 11.500 Stunden Eigenleistung erbracht, 6.500 Dachpfannen verlegt, 120 Kubikmeter Beton und 22 Kubikmeter Holz verarbeitet sowie 6.800 Meter Latten gestrichen.

Viele haben geholfen - mit Spenden oder Arbeitskraft - das Gemeinschaftswerk zu vollenden. Darüber hinaus hat die Kompanie von zahlreichen Handwerksfirmen, Geldinstituten und weiteren Einrichtungen tatkräftige Unterstützung erhalten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Hier ist eine Baude entstanden, die nicht nur zweckmäßig ist, sondern sich auch sehr harmonisch in die Parklandschaft des Schützenplatzes einfügt. Und dies alles, ohne nur einen Euro aus öffentlichen Mitteln erhalten zu haben!

Das Vorzelt wurde noch 2005 erneuert und 2015 wurde noch nach hinten die Lagerfläche durch einen Anbau erweitert. Nun haben die Königsträßer, was ihre Kompanieheimat auf dem Schützenplatz anbetrifft, (hoffentlich) wieder 50 Jahre Zeit, bis die nächste größere Baumaßnahme ansteht.

Zunächst einmal wird man sich nun Aktivitäten zuwenden und das gemütliche Beisammensein im Kreise gleichgesinnter Schützenbrüder intensivieren.